Leistungen nach dem Präventionsgesetz

Ziel des Präventionsgesetzes ist es, die Gesundheit aller unmittelbar in ihren „Lebenswelten“ – also auch am Arbeitsplatz – zu fördern.

Die Krankenkassen sollen hierzu 7 Euro pro Versicherten und Jahr ausgeben, mindestens 2 Euro davon für die betriebliche Gesundheitsförderung. Die Kompetenz der Betriebs- und Werksärzte soll hierbei berücksichtigt werden.

Hierzu können die Krankenkassen direkt mit den Betrieben und ihren Betriebsärzten Gesundheitsförderungsprogramme auflegen. Für kleine und mittelständische Unternehmen haben die Krankenkassen die Regionalen Koordinierungsstellen für die betriebliche Gesundheitsförderung eingerichtet:

Es soll Betriebsärzten ermöglicht werden, in den Betrieben allgemeine Schutzimpfungen und allgemeine Gesundheitsuntersuchungen („Checkups“) anzubieten. Hierzu sind die Krankenkassen aufgefordert, Vereinbarungen mit den Betriebsärzten und ihren Verbänden zu treffen.

Der VDBW steht hierzu mit den Krankenkassen und ihren Verbänden in Verhandlung.