Schreiben an die Kassenärztlichen Vereinigungen

Am 20. März 2020 hatte der VDBW seine Mitglieder dazu aufgerufen, die medizinische Versorgung in der aktuellen Krisensituation proaktiv zu unterstützen. Viele Kolleginnen und Kollegen haben sich daraufhin zurückgemeldet. Aus der Resonanz haben sich drei Problemfelder herauskristallisiert, die Präsident Dr. Wolfgang Panter heute in einem Schreiben an alle Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigungen in Deutschland adressiert hat.

  1. Gesetzliche Unfallversicherung
    Voraussetzung für eine solche unterstützende Tätigkeit ist, dass eine gesetzliche Unfallversicherung gewährleistet ist.  
  2. Haftpflichtversicherung
    Da viele Kollegen als Angestellte oder Selbstständige nicht im kurativen Bereich tätig sind, bedarf es einer ergänzenden Haftpflichtversicherung.  
  3. Angemessene Honorierung
    Von Kollegen wird berichtet, dass von einzelnen KVen sehr geringe Stundensätze angeboten werden. Aus einem Schreiben, das dem VDBW vorliegt, geht hervor, dass 150 Euro angeboten werden.

Der VDBW hat in seinem Schreiben die Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigungen in Deutschland darum gebeten, sich in ihrer Organisation für diese Punkte einzusetzen.