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Betriebsärzte helfen bei der Rehabilitation

Was Betriebsärzte leisten

Im Laufe des Erwerbslebens können sich vielfältige Gesundheitsstörungen einstellen. Die Veränderung der Altersstruktur in den Betrieben wie in der Gesellschaft geht einher mit einer Zunahme von chronischen Krankheiten insbesondere des Rückens, der Gelenke und des Herz-Kreislaufsystems. Die Folgen sind verminderte Leistungsfähigkeit und erhöhte Fehlzeiten – dies kann für alle Beteiligten zu existenziellen Problemen führen. Betriebsärzte unterstützen die Unternehmen bei einer wirksamen Prävention, damit die Notwendigkeit einer Rehabilitation von Mitarbeitern seltener wird, indem sie

  • Gefährdungsbeurteilungen durchführen, betriebliche Risiko-Schwerpunkte identifizieren und Lösungsvorschläge erarbeiten, wie durch Präventition der zukünftige Rehabilitationsbedarf verringert werden kann.
  • bei Bedarf ambulante oder stationäre Rehabilitationsmaßnahmen einleiten und den Mitarbeiter von der Antragsstellung über die Kontaktpflege mit der Reha-Einrichtung bis zur betrieblichen Wiedereingliederung begleiten.
  • den Betrieb bei der Weiterbeschäftigung von wiederholt oder chronisch kranken Mitarbeitern unterstützen, z.B. durch die stufenweise Wiedereingliederung.
  • bei der Gestaltung von altersgerechten Arbeitsverhältnissen beraten.

An der Schnittstelle zwischen Betrieb und Mitarbeiterschaft verbinden Betriebsärzte Kenntnisse über die Arbeitsplätze mit ihren konkreten Anforderungen und organisatorischen Rahmenbedingungen im Betrieb mit den Kenntnissen über den Gesundheitszustand, die Fähigkeiten und gesundheitlichen Einschränkungen der einzelnen Beschäftigten. Diese besondere Mittlerrolle erlaubt ihm, frühzeitig betrieblichen oder individuellen Rehabilitationsbedarf zu erkennen und Maßnahmen zum Nutzen von Betrieb und Beschäftigten einzuleiten. Das macht ihn zu einem effizienten Partner in der Rehabilitation.

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