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VDBW-Mitgliederumfrage zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement

 

Das betriebliche Eingliederungsmanagement gehörte schon immer zu den Kernkompetenzen von Betriebsärzten an der Schnittstelle von Betrieb, Personalmanagement, medizinischer Versorgung, Krankenkassen und Rehabilitationsträger und ist als Aufgabe bereits seit 1973 in § 3 des AsiG festgeschrieben. In zahlreichen Betrieben und Verwaltungen tragen Betriebsärzte erfolgreich zur Eingliederung von chronisch kranken oder schwerbehinderten Mitarbeitern und ihrem leidensgerechten und wirtschaftlich erfolgreichem Einsatz, dem Erhalt ihrer Beschäftigungsfähigkeit und der Reduzierung von Fehlzeiten bei. Das Präsidium des VDBW nimmt angesichts dieser erfolgreichen Arbeit mit Befremden wahr, dass sowohl in den aktuellen Veröffentlichungen der DGUV als auch im aktuellen Flyer der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) zum betrieblichen Eingliederungsmanagement Betriebsärzte als betriebliche Akteure nicht einmal erwähnt werden. Aus diesem aktuellen Grunde hat das Präsidium beschlossen, eine Mitglieder- umfrage über die Umsetzung des betrieblichen Eingliederungsmanagements und die Rolle der Betriebsärzte durchzuführen. Wir bitten jedes Mitglied persönlich darum, 10 Minuten Zeit zu investieren und den Fragebogen zu beantworten, damit wir diesen Tendenzen, Betriebsärzte bei ihren zentralen Aufgaben auszugrenzen, massiv und erfolgreich entgegen treten können.

Detlef Glomm                                    Wolfgang Panter
Vizepräsident des VDBW                Präsident des VDBW

Fragebogen

1. Ich bin Betriebsarzt / Betriebsärztin

2. Ich nehme Aufgaben des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) wahr.

3. Ich arbeite beim BEM mit internen und externen Akteuren zusammen, insbesondere mit

» Betriebs- und Abteilungsleitung

» Personalabteilung

» Betriebs- /Personalrat

» Schwerbehinderten-Vertreter

» betrieblicher Sozialdienst

» Krankenkasse

» Rentenversicherung

» BG

» Agentur für Arbeit

» Integrationsamt

» Gemeinsame Servicestelle

» Integrationsfachdienste

» Haus- und Fachärzte

» Klinik/Reha-Klinik

» externen Disability-Managern

4. Ich kümmere mich anlässlich von Untersuchungen, Beratungen und Betriebsbegehungen um die Früherkennung von Rehabilitationsbedarf und leite bei Bedarf

» medizinische Reha-Maßnahmen

» berufliche Reha-Maßnahmen (Leistungen zur Teilnahme) ein

5. Ich führe Gespräche zur Nachhaltigkeit durch:

» Eingliederungsgespräche nach Rückkehr aus der Rehabilitation

» regelmäßige Wiederholungsgespräche in längeren Zeitabständen

6. In dem von mir betreuten Betrieb / Betrieben gibt es

» eine Betriebsvereinbarung zum betrieblichen Eingliederungsmanagement

» eine Integrationsvereinbarung

» ein Intergrationsteam

7. Ich bin fest in das betriebliche Eingliederungsmanagement eingebunden.

8. In der Betriebsvereinbarung ist meine Rolle / Funktion verbindlich geregelt.

9. Die Akzeptanz des betrieblichen Eingliederungsmanagements ist hoch bei

» der Betriebs- /Personalleiung

» dem Betriebs- /Personalrat

» den Beschäftigten

davon in Betrieben mit:
11. 2009 habe ich in folgenden Fällen
13. Bitte geben Sie an in wieviel Fällen Sie im Rahmen des BEM Betriebes

14. Ich arbeite in einem regionalen / lokalen Reha-Netzwerk mit:

15. Meine persönliche Einschätzung des BEM:

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