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Presse

12.07.10

Neue Ziele für junge Ärzte: Praxis-Einblicke bei docs@work

So spannend ist Arbeitsmedizin: Noch bis zum 31. Juli können sich junge Mediziner unter www.vdbw.de/docsatwork bewerben / Mit seinem Ärzte-Casting begeistert der VDBW den Nachwuchs

Karlsruhe, 5. Juli 2010          Der Countdown für eine Bewerbung bei „docs@work“ läuft – noch bis zum 31. Juli: Hoffnungsvoller Nachwuchs für die Arbeitsmedizin ist dabei vom Verband deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) gefragt. Mediziner, die Offenheit für neue und ungewöhnliche Wege mitbringen, sind hier richtig. Denn die jungen Ärzte stellen sich bei dem Casting arbeitsmedizinischen Praxis-Herausforderungen im Rahmen eines Wettbewerbs. Geeignet oder nicht? Das können die Jung-Mediziner dabei herausfinden. Mit der Aktion „docs@work“ will der Berufsverband qualifizierten Nachwuchs gewinnen, um die arbeitsmedizinische Versorgung der Beschäftigten auch in Zukunft zu sichern.
 
www.vdbw.de/docsatwork – jetzt bewerben
Noch ist Zeit für die Bewerbung zum Mediziner-Workshop: Junge, approbierte Ärztinnen und Ärzte aus ganz Deutschland füllen dafür bis Ende des Monats auf der Website des VDBW für das Mediziner-Casting ein kurzes Formular aus. Die acht Teilnehmer, die in der Vorauswahl bestehen, treten im Oktober zu einem außergewöhnlichen Finale an. Ihnen stehen zwei spannende Tage bevor, an denen sie in Unternehmen Praxiserfahrung sammeln können.

Betriebsärzte können verhindern, dass Arbeit krank macht
In der Arbeitsmedizin steht die Prävention über allem. Deshalb sorgen Betriebsärzte dafür, dass die Mitarbeiter möglichst gesund und leistungsfähig bleiben. „Die Anforderungen an den Betriebsarzt sind je nach Art des Unternehmens unterschiedlich. Mitarbeiter, die am Schreibtisch arbeiten, brauchen eine andere arbeitsmedizinische Betreuung als ein Industrieschweißer. Die Teilnehmer lernen an den zwei docs@work-Tagen die unterschiedlichsten Facetten der Arbeitsmedizin kennen“, erklärt Dr. Wolfgang Panter, Präsident des VDBW.
 
Bei docs@work ist Einsatz gefragt
Der Name „docs@work“ ist Programm – denn die jungen Ärzte gewinnen fernab vom Klinik- oder Arztpraxisalltag einen Einblick in vier Unternehmen und ihre unterschiedlichen Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen. Außerdem ist ihr Einsatz und umfassendes medizinisches Know-how gefragt, wenn sie praktische, arbeitsmedizinische Aufgaben lösen müssen und den Mitarbeitern Empfehlungen zu ihrer Gesundheit geben. Die Teilnehmer müssen sich den vielseitigen Herausforderungen des Berufsfeldes stellen: Welche unterschiedlichen Vorsorgemaßnahmen braucht ein Mitarbeiter, der zum Beispiel Medizin- und Pflegeprodukte herstellt oder an Papiermaschinen und in der Kupferproduktion arbeitet? Wie sieht die betriebsärztliche Betreuung an einem Theater aus – was sind die gesundheitlichen Belastungen? So erhalten die „docs@work“-Teilnehmer bei der Arbeitswelten-Rallye einen Vorgeschmack auf die Arbeit als Betriebs- und Werksarzt.

Arbeitsmedizin als attraktive Zukunftschance für junge Ärzte
Die Auswirkungen des demografischen Wandels machen sich nicht nur in der Wirtschaft mit immer älter werdenden Beschäftigten bemerkbar. Auch Betriebs- und Werksärzte sind davon betroffen. Fast 50 Prozent aller Betriebsärztinnen und Betriebsärzte sind heute 60 Jahre oder älter. Die Nachfolger befinden sich also in einer sehr guten Situation.

In Bezug auf die Gesundheitsvorsorge hat sich die Unternehmenspolitik in den vergangenen Jahren geändert: Arbeitgeber haben erkannt, wie wichtig die Gesundheit der Mitarbeiter für den Erhalt der Leistungsfähigkeit ist, und sie sind immer mehr bereit, in ein zukunftsfähiges Gesundheitsmanagement und damit in die Zukunft ihrer Beschäftigten zu investieren. Hier setzt der Arbeitsmediziner an. „Als Gesundheitsmanager im Unternehmen werden Betriebsärzte über die arbeitsbedingten Gesundheitsgefährdungen hinaus aktiv. Die Abstimmung individueller Vorsorgemaßnahmen für spezielle Arbeitsplatzsituationen ist eine der zentralen Aufgaben, um die Arbeitnehmer vor Krankheiten zu schützen und gesundheitsgefährdende Belastungen zu vermeiden“, erklärt Dr. Panter das Aufgabengebiet. Um die Versorgung der Arbeitnehmer weiterhin zu gewährleisten, braucht die Arbeitsmedizin qualifizierten und motivierten Nachwuchs, der die Anforderung der Arbeitsmedizin meistern kann.
 
Rückblick: Nachhaltige Premiere von docs@work
Dass junge Ärzte diesen Herausforderungen gewachsen sind, konnten auch schon die Teilnehmer der „docs@work“-Premiere im letzten Jahr beweisen – und sich davon überzeugen, dass die Arbeitsmedizin spannend und darüber hinaus mit Zeit für die Patienten und geregelten Arbeitszeiten eine erfüllende und familienfreundliche Alternative ist. Zwei der acht Teilnehmer haben inzwischen sogar eine Weiterbildung im Gebiet „Arbeitsmedizin“ begonnen.


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