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Aktuelle Themen, Arbeitsmedizin

31.07.12

Betriebsärztlicher Gefährdungsbericht HAUT

Die Unfallversicherungsträger sind gesetzlich verpflichtet, bei Vorliegen einer Berufskrankheit die den Versicherten oder deren Hinterbliebenen zustehenden Leistungen möglichst frühzeitig zu erbringen. Die Entscheidung über die Leistungsgewährung bei Berufskrankheiten ist jedoch sowohl aus medizinischer als auch aus versicherungsrechtlicher Sicht oft schwierig und wegen meist umfangreicher Ermittlungen zeitaufwendig. Betriebsärzte können aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz, insbesondere der Kenntnisse der betrieblichen Situation,
den UV-Trägern bei der Durchführung der BK-Verfahren regelmäßig wertvolle Hilfe geben und zur Beschleunigung der Verfahren beitragen. Umgekehrt können die in einem BKVerfahren von den UV-Trägern gewonnenen Erkenntnisse für
die Tätigkeit der Betriebsärzte wichtig sein. Deshalb gibt es seit dem Jahre 2002 eine gemeinsame Empfehlung von DGUV, VDBW und DGAUM, umfassende gegenseitige Information und Zusammenarbeit. Insgesamt sollen die Möglichkeiten der arbeitsmedizinischen Betreuung und der raschen Zuweisung
zum Hautarzt weiter verbessert werden. Diese Empfehlung wird in Kürze um einen betriebsärztlichen Gefährdungsbericht Haut ergänzt. Damit wird ein eigener, liquidationsfähiger „Betriebsärztlicher Gefährdungsbericht Haut“ geschaffen, der Betriebsärzten ergänzend zum Hautarztbericht (F 6050) und der
Meldung im Rahmen das F 2900 bzw. der Ärztlichen Anzeige (F 6000) zur Verfügung stehen wird.

Hier lesen Sie den kompletten Beitrag aus VDBWaktuell
- Ausgabe Juli 2012

Hautarztverfahren
(PDF-Datei 32 KB)

Hautarztbericht (PDF-Datei 98 KB)

Betriebsärztliche Gefährdungsbeurteilung Haut (Word-Datei 39 KB)