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Der Verband

08.07.10

Junge Ärzte orientieren sich für ihre Zukunft.

Wie im Spätherbst 2008 hat der Marburger Bund die Messe - Doc Steps – in diesem Frühjahr wieder organisiert, um jungen Ärzten und Studenten in höheren Semestern die Möglichkeit zu geben, sich sachlich / fachlich über ihre zukünftige Fachrichtung zu informieren.

Zahlreiche ärztliche Institutionen, Krankenhaus-Betreiber und Fachverbände präsentierten sich im April 2010 im ICC in Berlin. Wir, der VBDW, haben versucht, die Teilnehmer auf die Arbeitsmedizin neugierig zu machen. 7 Berliner Arbeitsmediziner waren unermüdlich während der zwei Tage Messe dabei, die mehr als 120 wissbegierigen jungen Kollegen über die Ausbildung und den Beruf des Arbeitsmediziners zu informieren.

Unsere Broschüre zur Weiterbildung in der Arbeitsmedizin erleichterte die Aufgabe deutlich. Dabei nutzte unser Aufsteller zur Ausschreibung des Wettbewerbs docs@no-spam.work uns sehr, da viele Teilnehmer der Messe die bildliche Darstellung des Logo`s zum Nachfragen anregte.

In den geführten Gesprächen kam zum Ausdruck, dass bereits auch schon junge Kollegen, sich nicht dauerhaft dem Druck der verdichteten Arbeit in der Klinik aussetzen wollen. Sie suchen nach Alternativen zur Umsetzung ihrer individuellen Work-Life-Balance.

In wieweit mehr orientierende Gespräche mit Kollegen aus der Anästhesie, der Psychiatrie und Neurologie geführt wurden, können wir nur vermuten.  

In dem geplantem und durchgeführten Vortrag „Arbeitmedizin ein facettenreiches und präventives Fachgebiet“ waren keine freien Plätze mehr. 67 interessierte Teilnehmer nutzten nach dem Vortrag noch die Gelegenheit, Fragen zu den zukünftigen Berufschancen, den Verdienstmöglichkeiten und den Einsatzfeldern in der Arbeitsmedizin zu stellen.

Da die Zeit für  Nachfragen begrenzt war, hatten die Teilnehmer noch die Möglichkeit im „speakers corner“ ihren Wissensdurst zu stillen, was auch ausgiebig genutzt wurde.

Unser Fazit: Das Fachgebiet Arbeitsmedizin ist nur unzulänglich bei den Studenten und jungen Ärzten in seiner Vielfältigkeit bekannt. Die Vereinbarkeit zwischen Arbeit und individueller  Lebensgestaltung gewinnt für die jungen Kollegen zunehmend an Bedeutung.

Anscheinend gelingt es den Universitäten nicht, das Interesse für die präventive Medizin zu wecken. Wir müssen unsere Präsenz im universitären Bereich verstärken, in dem wir als Praktiker die vielfältigen Aufgaben und Möglichkeiten den Studenten nahe bringen. Packen wir es an!

 
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