Pfad:

Arbeitsmedizin

04.10.10

Depression erforschen – Betroffenen helfen – Wissen weitergeben

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe wurde im Frühjahr 2008 durch das Kompetenznetz Depression, Suizidalität, das Deutsches Bündnis gegen Depression e.V. sowie engagierte Privatpersonen mit Unterstützung des Universitätsklinikums Leipzig gegründet. Zentrales Ziel der gemeinnützigen Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist die Verbesserung der Situation depressiv erkrankter Menschen. Forschungsförderung und Aufklärungsaktivitäten zum Thema Depression sollen dazu beitragen, Betroffenen zu einer optimalen Behandlung sowie mehr Akzeptanz in der Gesellschaft zu verhelfen.

Einen Baustein hierfür stellt die Initiative Aktionsnetz Depression am Arbeitsplatz dar.
In der Arbeitswelt sind psychische Erkrankungen, insbesondere Depression, weiterhin auf dem Vormarsch und verursachen durch Fehlzeiten immense Kosten. Unternehmen erkennen zunehmend die Bedeutung psychischer Erkrankungen, sind jedoch oft nicht genügend auf den Umgang damit vorbereitet. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe stellt mit ihrer Initiative ‚Aktionsnetz Depression am Arbeitsplatz’ konkrete Interventionsmaßnahmen zum Erkennen und zum Umgang mit Depression am Arbeitsplatz zur Verfügung. Neben Hintergrundkenntnissen zum Krankheitsbild Depression und praktischen Hilfestellungen zum Umgang mit an Depression erkrankten Arbeitnehmern gilt es auch, Vorurteile gegenüber an Depression erkrankten Mitarbeitern abzubauen. Die Angebote des Aktionsnetzes hierfür sind vielfältig und umfassen Informationsmaterialien, Vorträge, Schulungen sowie einen Online-Beratungsservice.

Neben dem Angebot von Interventionsmaßnahmen, schafft das Aktionsnetz eine Plattform, die den Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen verschiedenen Vertretern aus unterschiedlichen Unternehmen und Branchen zum Thema Depression am Arbeitsplatz fördert. Durch die enge Kooperation der Stiftung mit dem Universitätsklinikum Leipzig besteht für Unternehmen zudem die Möglichkeit, betriebsbezogene wissenschaftliche Erhebungen/Befragungen gemeinsam mit dem Aktionsnetz durchzuführen.

Am Aktionsnetz Depression am Arbeitsplatz interessierte Unternehmen können sich an die Stiftung Deutsche Depressionshilfe wenden:

Kontakt:          Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Semmelweisstraße 10, 04103 Leipzig

Geschäftführung Tel: 0341/97-24493

info@no-spam.deutsche-depressionshilfe.de

www.deutsche-depressionshilfe.de

 

           

 




Meinung von Betriebs- und Werksärzten gefragt

Nehmen psychische Erkrankungen zu? Wenn ja, was kann man tun?

 

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat in Zusammenarbeit mit der AG Psychosoziale Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig einen Fragebogen erstellt, um diese Entwicklung genauer unter die Lupe zu nehmen - aus Sicht der Betriebs- und Werksärzte.

Die Befragung mit dem Titel „Psychische Gesundheit im Arbeitsalltag von Betriebs- und Werksärzten“ ist ab sofort online geschaltet. Ziel ist es, den Handlungsbedarf für den Umgang mit psychischer Gesundheit/Krankheit in Unternehmen und die mögliche Vorgehensweise zu erfassen.

Die Teilnahme an der Befragung ist im Internet bis zum 31.12.2010 möglich.

Link zur Befragung: www.unipark.de/uc/PsyGA_B/

Anfragen zu dieser Befragung und den Befragungsergebnissen richten Sie bitte an Frau Dr. Rummel-Kluge von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe oder an Frau PD Dr. Stengler von der AG Psychosoziale Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig unter der folgenden E-Mailadresse:

info@deutsche-depressionshilfe.de