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Arbeitsmedizin

19.04.10

Gesundheitsvorsorge für Asbestfaserstaub gefährdete Arbeitnehmer (GVS)

Verbesserung der Vergütung

Immer wieder haben wir an dieser Stelle über Kritik an Organisation und Abrechnung der Gesundheitsvorsorge für asbestgefährdete Arbeitnehmer (GVS) als Nachfolgeorganisation der Zentralen Erfassungsstelle (ZAS) berichtet. Erfreulicherweise gibt es dazu inzwischen positive Entwicklungen.

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung hat mit Schreiben vom 23.11.2010 folgende Änderungen mitgeteilt, die am 1.1.2010 in Kraft getreten sind.

» Erstattung einer Organisationspauschale von 6,50 Euro für die im Online-Portal der GVS durchgeführte Untersuchungen. Damit sind Papier-, Druck- und Portokosten abgegolten. Die bisher bezahlte Vergütung für Porto (0,55 Euro) und Kopiergeld (0,20 Euro) entfällt.

» Einführung als neue eigene Leistung die Klassifikation Pneumokoniose nach ILO-2000 (Ziff. A5255) mit einer Vergütung von 10,23 Euro.

» Erhöhung der Vergütung der ruhespirographischen Untersuchung (GOÄ 605) auf 16,70 Euro und Vergütung der Darstellung der Flussvolumenkurve (GOÄ 605a) von  8,16 Euro.

BONFIS und ZeBWis werden die neuen Gebühren übernehmen, allerdings nicht die Organisationspauschale. Bei von ODIN beauftragten Untersuchuchungen kommen nur die für die Lungenfunktionsprüfung relevanten Positionen ( GOÄ 605 und 605a) in Betracht.

Zur Problematik der zur Befundung digital übermittelter Röntgenbilder erforderlichen technischen Ausstattung wurde eine Übersicht erstellt, die auch Angaben erhält, welche Technik als Mindestvoraussetzung zur Beurteilung der digitalisierten Röntgenthoraxaufnahmen eingesetzt werden muss. Mehr lesen Sie unter www.vdbw.de

Wir freuen uns, dass diese Verbesserungen gelungen sind.

Download "Schreiben der DGVU"

Download "Veröffentlichung in VDBWaktuell III 2008"

Download "Informationen"

 
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