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06.07.11

JOBFIT - PRÄVENTIONSKAMPAGNE 2011

Präventionsappell von VDBW und DGAUM
Unternehmen in Deutschland brauchen leistungsfähige Arbeitnehmer, um sich im globalen Wettbewerb zu behaupten. Trotzdem scheiden viele Beschäftigte vorzeitig aus dem Berufsleben aus aufgrund von Erkrankungen, die durch Präventionsmaßnahmen vermeidbar wären. Der VDBW und die DGAUM haben aus der wissenschaftlichen und der praktischen Sicht inhaltliche Lösungsansätze erarbeitet und die politisch Gestaltenden durch den Präventionsappell dazu ermutigt, Prävention und Gesundheitsförderung in den Mittelpunkt der Reform des Gesundheitswesens zu stellen. Zentraler Ansatz ist es, mit arbeitsmedizinischer Unterstützung die Beschäftigungsfähigkeit zu sichern.

Studie „Vorteil Vorsorge“
Die renommierte Unternehmensberatungsgesellschaft Booz & Company hat im Auftrag der Felix-Burda-Stiftung kürzlich die Studie „Vorteil Vorsorge. Welche Rolle spielt betriebliche Gesundheitsvorsorge für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft?“ vorgestellt. Sie unterstützt unseren berufspolitischen Weg eindrucksvoll. In der Studie wird nicht weniger empfohlen, als die Arbeitsmedizin zu einer zentralen Säule der Gesundheitsvorsorge in Deutschland auszubauen, denn die betriebliche Prävention kann nur dann zu einer wichtigen Säule des deutschen Gesundheitswesens werden und einen erheblichen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschlands leisten.

Die Studie zeigt die tatsächlichen krankheitsbedingten Kosten für Unternehmen und Volkswirtschaft auf und rechnet vor, welche monetären und strategischen Vorteile betriebliche Gesundheitsvorsorge für Wirtschaft und Gesellschaft bringt.
An der bisher nur unzureichenden Förderung der betrieblichen Prävention und der Benachteiligung von Betriebsärzten wird massiv Kritik geäußert.

Präventionskampagne „jobfit“
Mit einer medialen Unterstützungskampagne wollen wir den Präventionsappell noch stärker in das Bewusstsein der Politik, von Unternehmen, Beschäftigten und der Bevölkerung voranbringen und unseren Argumenten Nachdruck verleihen. Zunächst werden Unternehmen und Institutionen in Deutschland zu einem Bekenntnis für mehr Gesundheitsvorsorge eingeladen. Wir haben in einer bundesweiten Konferenz der leitenden Betriebsärzte in Köln die Kampagne vorgestellt und dafür geworben, dass auf Initiative von Betriebsärzten die Unternehmen vergleichbar mit der Luxemburger Deklaration überzeugt und gewonnen werden, den Präventionsappell zu unterstützen, um damit beispielsweise die Nachhaltigkeit medizinischer Maßnahmen durch arbeitsmedizinische Intervention zu stärken, Betriebsärzte vor Ort einzubeziehen und die begrenzten Förderungsmöglichkeiten für Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung zu erweitern. Eine zweite Zielgruppe sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich über soziale Netzwerke inspiriert zur Gesundheitsvorsorge im Job „bekennen“ und unsere Initiative unterstützen. Nicht mit ausgelegten Unterschriftslisten, sondern mit modernen Plattformen wie Facebook, Twitter und Co, die heute ganze Gesellschaften und Kommunikation prägen und verändern können, wollen wir Menschen dazu einladen, sich zu mehr Gesundheitsvorsorge im Job zu bekennen. Der Präventionsappell wird damit zur Petition, er wird über das Internet unterstützt und erfährt eine immer größere Bedeutung. Bitte machen auch Sie sich über diese Kommunikationsformen, der „Social Media“ schlau und helfen Sie mit, diese in unserem Sinne zu nutzen. Als Claim haben wir uns aus markenrechtlichen Gründen auf den Begriff „jobfit“ verständigt und werden darunter eine Internetseite präsentieren und die Kampagne bewerben. Für  Ihre wertvollen Rückmeldungen dazu danken wir Ihnen herzlich.

Beim Deutschen Betriebsärzte-Kongress 2011 vom 21. – 24.09.2011 in Bonn wollen wir die Aktion im Detail vorstellen und die Betriebsärzte auffordern, die Präventionskampagne zu unterstützen. Ziel ist es, eine namhafte Zahl an Bekennern zu erreichen, um auch eine öffentliche Petition beim Deutschen Bundestag zu erzielen. Ab 50.000 Unterstützern hat man dort das Recht, in einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses angehört zu werden.

 
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